Erde

Female hand holding a young plant with soil

Das Element der Erde steht für Gleichgewicht, Harmonie und Nahrung. Zeitlich wird es dem Spätsommer, Nachmittag und Erwachsenenalter zugeteilt. Auf die jugendliche Leichtigkeit des Feuers folgt die ausgleichende Kraft der Erde.  Sorge tragen für sich und andere. Den eigenen Stärken vertrauen und sich “geerdet” fühlen. Die Erdenergie ist auch zuständig für “gedankliche Verdauung”, Verarbeitung von Eindrücken. Eine gute Verdauung führt zu einem klaren Kopf. Finden Sie die eigene Mitte.

Die Erde wird als die Mitte im Kreislauf des Lebens dargestellt. Ist die Erde im Gleichgewicht, kann der Mensch in Harmonie mit seiner Umwelt leben, weiß was gut für ihn ist und sorgt für sich.

Ein Mensch, der in seiner Mitte ruht, glänzt mit seinem Pragmatismus und kann anderen Menschen Zuwendung und Geborgenheit schenken.

Ein hoher Konsum an Süßigkeiten, sich für Andere aufreiben bis zur Selbstaufgabe und viele Grübeleien sind Auffälligkeiten im Element Erde.

Körperlich zeigt sich das Element in allem, was mit Gewicht zu tun hat, sowie in Magenproblemen, Diabetes, Problemen im Lymphsystem und Menstruationsbeschwerden.

Die Meridiane der Erde sind Magen und Milz. Sie sind dafür verantwortlich physische und psychische Nahrung zu verstoffwechseln.

Tipp: der Baum

Eine Yogaübung zur Förderung des Gleichgewichts führt zur Stärkung der eigenen Mitte. Stehen Sie bequem, Füße geschlossen. Spüren Sie die Verbindung zum Boden. Heben Sie den rechten Fuß an und stützen ihn gegen das linke Bein. Dann heben Sie die Arme über den Kopf und legen die Hände gegeneinander wie zum Gebet. Spüren Sie weiterhin die Verbindung zum Boden. Stellen Sie sich dabei vor, wie aus dem Standfuß Wurzeln tief in den Boden reichen, die ihnen weiteren Halt geben. Achten Sie dabei auf einen normalen, ruhig fließenden Atem. Dann wechseln Sie das Bein und wiederholen die Übung. (Diese Übung lässt sich, allerdings ohne Einsatz der Arme, gut beim Zähneputzen durchführen).